«Das klare Todesbewusstsein von früh an,
trägt zur Lebensfreude, zur Lebensintensität bei.»
Max Frisch
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  Jenseits-Kontakte
   
 
Nachtod-Kontakte – aus Angst oft verschwiegen
Unzählige Menschen machen nach dem Tod eines Angehörigen oder Freundes eine Erfahrung, über die sie nur wenig oder gar nicht zu sprechen wagen: Ein geliebter Verstorbener nimmt von sich aus Kontakt zu ihnen auf.
Nicht selten werden die Betroffenen durch einen Nachtod-Kontakt emotional wie auch spirituell stark beeinflusst. Die Kontakte erweisen sich fast immer als tröstlich und helfen den Hinterbliebenen bei ihrer Trauer. Nachtod-Kontakte sind wesentlich verbreiteter in der Bevölkerung als die Nahtodes-Erfahrungen. Eine Studie von 1997 belegt einen Anteil von 50 Millionen Amerikanern, die Kontakte mit Verstorbenen hatten. Das sind etwa 20% der Bevölkerung der vereinigten Staaten.
In Gesprächsgruppen und Seminaren über Sterben und Tod zeigt sich, dass Nachtod-Erfahrungen viel weiter verbreitet sind, als allgemein angenommen wird. Nicht zuletzt ist die Reaktion von Angehörigen dem Thema gegenüber meistens abwertend, ablehnend und negativ, so dass ein eigentlicher Austausch über das Erlebte oft nicht möglich ist, nicht selten aus Angst, als nicht normal zu gelten. Eine neue Offenheit im Umgang mit diesen sensiblen Themen ist dringend erforderlich. Nahtoderfahrungen aber auch sonstige Kontakte mit Verstorbenen sollten als Geschenke betrachtet werden, weil sie uns die Tatsache vermitteln, dass das Leben nach dem Tod weitergeht. Häufig kommt es vor, dass Nachtod-Kontakte die Betroffenen eher verunsichern.
   
 
 
„ Tatsache ist, dass wir nicht wissen, warum manche Menschen Nachtod-Kontakte erleben und andere nicht. Wir wissen nicht, warum manche Menschen im Augenblick des Todes von dem Sterbenden kontaktiert werden, während andere erst Jahre später Besuch erhalten. Wir wissen nicht, warum die einen Visionen haben, andere wiederum eine Stimme vernehmen. Eines jedoch ist sicher: All diese Dinge geschehen tatsächlich.“
(„Tröstliche Begegnungen mit verstorbenen Kindern“ von Cherie Sutherland, Bern 1998)
 
   
  Formen des zufälligen Jenseits-Kontaktes
Bewusste Kontaktaufnahme mit Verstorbenen
Ausschnitt aus einem Gespräch mit einem verstorbenen Freund
Erlösung von problematischen Beziehungen zu Verstorbenen
 
   Formen des zufälligen Jenseits-Kontaktes
 
  1. Kontakte mit Gegenwartempfinden: Die Fälle in denen die Gegenwart eines verstorbenen Freundes oder Angehörigen gespürt wird, sind in den Formen von Nachtod-Kontakten am meisten verbreitet. Dieses innere Wissen, bzw. die intuitive Wahrnehmung, dass sich der Verstorbene im Raum oder Umfeld befindet, stellt ein unmittelbares, fast körperliches Empfinden von Nähe dar. Die Präsenz wird als vertraut empfunden, wobei diese für den Erfahrenden eindeutig auf die Identität und Persönlichkeit des Verstorbenen schließen lässt. Nachtod-Kontakte ereignen sich in der Regel plötzlich, aus keinem erkennbaren Grund oder Anlass. Es sind diese spontanen Augenblicke spiritueller Vereinigung, die uns mit Freude erfüllen und ein inneres Wissen vermitteln, welches ein Leben lang anhalten kann.
  2. Tröstliche Berührungen: Körperliche Berührungen zwischen Verstorbenen und Lebenden sind eher selten. Sie finden nur zwischen Menschen statt, die eine enge Beziehung zueinander hatten.
    Eine Krankenschwester berichtet von einem Erlebnis mit ihrem 12-jährigen Sohn Mark, der durch einen Unfall auf dem Spielplatz gestorben war: „Im Sommer nach dem Tod meines Sohne, stand ich an der Terrassentür und blickte in den Hof hinaus. Ich dachte an die Zeit, als Mark noch klein gewesen war. Plötzlich legte mir Mark eine Hand auf die linke Schulter. Es war eine sehr leichte, sanfte Berührung. Ich hatte das Gefühl, von etwas Warmem und Tröstlichem umhüllt zu werden. Ich wurde ganz heiter und ruhig. Es war das erste Mal, dass ich nach seinem Tod etwas wie Frieden fand.“ (Aus: Bill und Judy Guggenheim, „Trost aus dem Jenseits: Unerwartete Begegnungen mit Verstorbenen“, Bern 1997).
  3. Duft der Erinnerung: Kontakte mit Verstorbenen, in denen Gerüche wahrgenommen werden, die mit bestimmten Angehörigen oder Freunden assoziiert werden, finden relativ häufig statt. Der Raum ist plötzlich mit einem bestimmten Geruch erfüllt, dem keine konkrete Quelle zuzuordnen ist; z. B. bestimmte Duftwasser, Parfüme, Aftershaves, Blumen, Getränke, Tabak, etc. Es ist die Form eines Nachtod-Kontaktes, welche von mehreren Menschen gleichzeitig wahrgenommen werden kann.
  4. Visuelle Erscheinungen: Es gibt zahlreiche Berichte darüber, dass Verstorbene tatsächlich gesehen wurden. Partielle Erscheinungen kommen in Berichten von Menschen vor, die einen Teil des Körpers sahen, wobei die Erscheinung ihnen nicht real vorkam. Die Verstorbenen werden als helles Licht wahrgenommen, als Gesicht, das von einem Lichtschein umgeben war, oder auch als kompletter Körper, dessen Beschaffenheit vom durchsichtigen Nebel bis zur lebensecht wirkenden Gestalt beschrieben wird.
    Elisabeth Kübler-Ross beschreibt die Begegnung mit Frau Schwartz in ihrer Autobiografie „Das Rad des Lebens“: „Frau Schwartz begab sich an die Seite meines Schreibtisches und lächelte mich strahlend an. Dies gab mir einen Moment Zeit zum Nachdenken. Geschah das alles wirklich? Wie konnte sie wissen, dass ich vorhatte zu kündigen? <Hören Sie mich? Ihre Arbeit hat gerade angefangen>, fuhr sie fort <Wir werden Ihnen helfen>. Obwohl es selbst für mich schwer war, zu glauben, was da ablief, konnte ich mich nicht daran hindern <Ja, ich höre Sie> zu antworten. Auf einmal spürte ich, dass Frau Schwartz meine Gedanken und alles, was ich sagen wollte, schon kannte. Ich beschloss, sie um einen Beweis zu bitten, dass sie wirklich da gewesen war, indem ich ihr einen Stift und ein Blatt Papier reichte und sie bat, einen kleinen Brief an Pfarrer Gaines zu verfassen. Sie kritzelte schnell ein Dankeschön. <Sind Sie nun zufrieden?> fragte sie. In Wahrheit wusste ich nicht, wie ich mich fühlte. Einen Augenblick später verschwand Frau Schwartz dann wieder. Ich suchte sie überall, fand keine Spur von ihr, eilte schließlich zurück in mein Büro und untersuchte ihren letzten kleine Brief, befühlte das Papier, untersuchte die Handschrift, und so weiter. Aber dann hielt ich inne. Warum zweifeln? Warum weiterfragen?“
    An dieser Stelle sei angemerkt, dass Elisabeth Kübler-Ross selbst von engen Freunden Raymond Moody belächelt wurde, als sie ihm 1977 diese Begegnung schilderte. In seinem 1994 erschienenen Buch „Blick hinter den Spiegel“ entschuldigt er sich öffentlich bei Elisabeth Kübler-Ross.
  5. Nachtod-Kontakte zwischen Wachen und Schlafen: Beim Einschlafen oder Aufwachen, in diesem Bewusstseinszustand des Halbschlafs oder entspannten Wachzustandes, ereignen sich zahlreiche Nachtod-Kontakte. In diesem Zustand sind Menschen offener und können von Verstorbenen leichter kontaktiert werden.
  6. Kontakte im Schlaf: Kontakte zu Verstorbenen ereignen sich häufig im Schlaf. Viele Menschen die solches in Träumen erlebten, gaben an, dass diese „Träume“ nicht vergessen werden. Sie sind geordneter, farbiger, lebhafter und einprägsamer als andere Träume. Dass Unwirkliche, oft Fragmentarische eines Traumerlebens fehlt völlig. Sie ähneln eher den schon beschriebenen Visionen. Im Übrigen sei an dieser Stelle darauf verwiesen, dass natürlich viele Nachtod-Kontakte Mischformen der hier beschriebenen Merkmale beinhalten.
  7. Telefonische Nachtod-Kontakte: Diese Form kann sich während des Schlafs und auch im Wachzustand ereignen. Sie ist relativ selten. Menschen berichten, dass sie einen Anruf erhielten, während sie schliefen. Bei Kontakten im Wachzustand läutet das Telefon tatsächlich. Wurde der Hörer abgenommen, konnte die Stimme eines Verstorbenen gehört werden, wobei sie von weither zu kommen schien. Am Ende gab es kein Klicken oder Freizeichen. Stattdessen trat Stille ein. Dieser Bereich ragt in die Transkommunikation hinein. Es gibt auch Menschen, denen Verstorbene auf den Anrufbeantworter gesprochen haben oder die über den Computer Mitteilungen bekamen. Häufig gibt es auch Radioaufnahmen, wobei dazu ein Kassettenrekorder an eine Mittelwelle angeschlossen wird. Es können damit dann Stimmen empfangen werde. Solche besonderen Techniken führen aber an dieser Stelle zu weit vom Thema ab, weil hierbei die Kontakte absichtlich herbeigerufen werden.
  8. Materie in Bewegung – physikalische Phänomene: Bei diesen Phänomenen, die häufig auftreten, handelt es sich um elektrisches Licht, welches an- oder ausging, Radios, Fernseher, Stereoanlagen oder andere Elektrogeräte, die sich einschalteten, um Gegenstände, die aktiviert wurden, um Bilder und andere Objekte, die in Bewegung geriete, u.ä. Diese Art von „Zufällen“ entpuppten sich nicht selten als Botschaften von Verstorbenen. Diese Phänomene im Umfeld des Todes sind weit verbreitet, werden aber häufig als Produkte einer überaktiven Phantasie abgetan. Letztlich verweisen sie aber immer auf ein Leben nach dem Tod, auch wenn wir es nicht glauben wollen oder können.
  9. Nachtodkontakte ohne Kenntnis der Todesnachricht: Hier werden Menschen von Verstorbenen aufgesucht, ohne vorher von deren Tod in Kenntnis gesetzt worden zu sein. Diese Erzählungen, die buchstäblich um den Zeitpunkt des Todes kreisen, können als die stärksten Beweise für ein Fortleben nach dem Tode gelten. Solche Erlebnisse sind häufiger, als die meisten von uns annehmen.
    Der Tod eines Angehörigen kündigt sich auf verschiedene Weise an. Eine Frau berichtete, dass sie ein lautes Geräusch im Ohr hatte, als ihr Opa starb. Sie erlebte dies ebenfalls, als ihr Vater einen Unfall hatte. Eine andere Dame wachte morgens mit einem seltsamen Geräusch im Ohr auf, als kurz darauf das Krankenhaus anrief und den Tod des Ehemannes mitteilte.
    Andere werden nachts wach, sehen die Uhrzeit und prägen sich den Zeitpunkt des Wachwerdens ein. Wenig später erhalten sie die Nachricht, dass ein Familienangehöriger gestorben ist. Besonders häufig kommt es vor, dass im Sterbemoment Uhren stehen bleiben oder ein bestimmtes Bild von der Wand fällt.
    Ein Mann berichtete mir vom Tode seiner Oma. Im Sterbemoment sind alle Blumen abgeknickt und ein Wohlgeruch verbreitete sich im Raum.
    Der Moment, in dem ein gerade Verstorbener von uns Abschied nimmt und im wahrsten Sinne des Wortes durch unser Herz fliegt, hat mit der Liebesenergie zu tun, die uns mit ihm verbindet. Offensichtlich sind Verstorbene im Stande, uns jederzeit und an jedem Ort zu finden und in ihrem spirituellen Körper innerhalb von Sekunden zu uns zu kommen.
  10. Gehörwahrnehmungen: Bei vielen Nachtodkontakten werden verbale Botschaften übermittelt. Die Menschen berichten von einer Stimme, die mitunter von außen kommt, meistens sich aber über das Innere und Gedanken kundtut. Diese wird auch als telepathische Kommunikation bezeichnet. In jedem Fall ist es leicht zu erkennen, mit wem gesprochen wurde.
 
 
   Bewusste Kontaktaufnahme mit Verstorbenen
 
Für hinübergegangene Angehörige und Freunde ist es oft ein grosses Bedürfnis ist, mit Hinterblieben nochmals in Kontakt zu treten. Es ist es nicht so wie bei okkulten Praktiken, dass wir "die Toten rufen", sondern wir bieten eine Mitteilungsmöglichkeit für diejenigen Verstorbenen an, welche sich noch mitteilen wollen.

Nicht wenige Menschen spüren die Nähe von Verstorbenen und sie sprechen auch mit ihnen, hoffend, dass ihre Gedanken und ihre Worte gehört werden. Und die Verstorbenen können sich uns leider nur in den wenigsten Fällen mitteilen, zum Beispiel durch telepathische Kommunikation, weil heute leider nur wenige Menschen sensitiv genug sind, diese Mitteilungen deutlich wahrzunehmen. Deshalb ist meist ein erfahrenes Medium nötig. Ein Medium ist ein Mensch, der die Fähigkeit hat, Verstorbene wahrzunehmen. Dabei gibt es unterschiedliche Formen der Wahrnehmung und Kommunikation:
   
   Spiritualistische Medien
 
Unter spiritualistischen Medien versteht man Menschen, die Verstorbene wahrnehmen, hören oder sogar sehen können. Diese Medien agieren als Mittler und können uns dann "übersetzen", was uns die Verstorbenen mitteilen wollen.
Die meisten Medien im deutsch- und englischsprachigen Raum sind solche Medien. Bekanntes Beispiel aus dem TV ist die Serie "Ghostwhisperer", wo eine Frau Verstorbene sieht.
 
 
Bei einer Sitzung mit einem spiritualistischen Medium versucht das Medium möglichst genau zu beschreiben, was es wahrnimmt. Klienten sollen in der Regel wenn möglich nur mir "ja" oder "nein" auf die Äusserungen antworten. "Ich nehme einen Mann wahr...etwa 180 cm gross, so um die sechzig Jahre alt..."
   
 
 Inkorporations-Medien
 
Anders als beim spiritualistischen Medium spricht beim Inkorporations-Medium ein Verstorbener direkt durch das Medium. Dazu hat sich der Geist vom Medium vom Körper gelöst und überlässt seinen physischen Körper dem Verstorbenen. Der Verstorbene hat nun als "Besucher" temporär einen "neuen" Körper (Positive Besessenheit).
Auf diese Art und Weise sitzt bei einem Gespräch der oder die betreffende Verstorbene im Medium und agiert mit dessen physischen Körper.

 
Diese Art der Kommunikation mit Verstorbenen wird vorallem in Brasilien täglich tausendfach praktiziert. Bei der Seelenerlösungstherapie wird also mit einem "Belästiger", der im Medium "sitzt" direkt gesprochen.
   
 
  In der "Trance" agiert der Verstorbene direkt durch das Inkorporations-Medium.
 
 
   Ausschnitt aus einem Gespräch mit einem verstorbenen Freund
 
Als Beispiel möchte ich an dieser Stelle den folgenden Ausschnitt aus einem Gespräch aufführen, das Ludwig Eschbach durch das Medium Margarita Eschbach mit einem verstorbenen Freund geführt hat:
(…)
Ludwig: „Wie hast du dein Sterben erlebt?“
Freund:„Wie du sicher weißt, bin ich durch Herzversagen vor meinem Haus tot zusammen gebrochen. Den heftigen Schmerz in meiner Brust empfand ich nur kurz. Darauf fühlte ich, wie ich aus meinem Körper „aussteige“ und ich sah meinen leblosen Körper auf der Straße liegen. Ich war dabei erstaunlicherweise ganz ruhig.
Ich sagte zu mir, nun ist es so weit, es ist das passiert, was ich schon lange wusste, dass mein Herz diesen Stress, den ich ihm zumutete eines Tages nicht mehr bewältigen könnte. Dazu kam noch meine „Beruhigungspille“, das Kettenrauchen.“
Ludwig:„Warst du in diesem Moment alleine?“
Freund:„Nein, es standen plötzlich Engelwesen da, die mich liebevoll begrüßten und ihre Hilfe anboten. Aber ich darf dir verraten: Engel haben keine Flügel.“
Ludwig:„Welche Hilfe haben sie dir angeboten?“
Freund:„Sie boten mir an, mich zu begleiten in eine andere Sphäre, die von den Menschen oft als Paradies bezeichnet würde.“
Ludwig:„Wie hast du dich entschieden?“
Freund:„In der Zwischenzeit versuchte jemand, mich zu reanimieren, ohne Erfolg. Ich versuchte, zu sagen, dass dies nicht mehr möglich sei, meinen Körper zum Leben zurück zu bringen, weil ich tot war. Aber leider konnte niemand meine Worte wahrnehmen, wie ich schnell feststellte. Ich sah auch meine verzweifelte Frau und meine Kinder. Da schoss mir sofort durch den Kopf, dass ich sie jetzt unmöglich alleine lassen könnte, da sie meine Hilfe benötigten, wie schon vorher zu Lebzeiten. Die Engelwesen erkannten meine Gedanken und sagten mir, dass ich mich selber entscheiden dürfe. Wenn ich sie brauche, solle ich sie rufen und sie verabschiedeten sich.“
Ludwig:„Konntest du in der Folgezeit deiner Familie wirklich helfen?“
Freund:„Leider nein, ich musste schnell feststellen, dass sie weder meine Anwesenheit noch meine hilfreichen Worte wahrnehmen konnten. So musste ich zusehen, wie sie ihre Probleme selber lösen mussten. Aber ich bemerkte bald, dass meine Frau die Sache mit meinem Weggehen und den ganzen Papierkram sehr gut im Griff hatte, so dass sie meine Hilfe eigentlich gar nicht brauchte.“
Ludwig:„Wie sind deine Kinder damit fertig geworden, dass sie ihren Vater verloren haben?“
Freund:„Sie vermissten mich selbstverständlich schon, denn ich habe mit ihnen in der Freizeit viel unternommen und wir hatten einen guten Draht zueinander. Aber auch sie machten ihre Sache gut, lernten fleißig für die Schule, auch ohne den „Lehrmeister-Vater“.
Dies mit ansehen zu dürfen gab mir meine innere Ruhe und Freude wieder, so dass nach einiger Zeit der Wunsch entstand, mich von meinen Lieben – vorläufig – zu verabschieden, um dorthin zu gehen, wo ich noch viel Neues und Schönes erleben und lernen könne, wie mir damals die Engelwesen versprochen hatten. Jetzt bin ich bereit zu gehen und ich sehe auch wieder, wie mir diese Engelwesen zuwinken.“
Ludwig:„Soll ich deiner Frau noch etwas sagen? Hast du noch einen Wunsch?“
Freund:„Nein, sag ihr bitte nichts von unserem Gespräch, nicht dass sie glaubt, ich würde sie dauernd beobachten, sie hat nämlich einen neuen Partner gefunden, den ich ihr sehr gönne.“
Ludwig:„Selbstverständlich werde ich deinen Wunsch akzeptieren. Ich bewundere deine Grosszügigkeit gegenüber deiner Frau.“
Freund:„Weißt du, in meiner neuen Situation gibt es das nicht mehr, „meine Frau“, „meine Kinder“, sie gehören mir nicht. Ich wurde aufgeklärt, dass wir alle eine große Familie bilden. Vielleicht kannst du das noch gar nicht verstehen. Du musst mir das einfach glauben.“
(…)
 
 
 
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