«Der Tod ist kein Abschnitt des Daseins,
sondern nur ein Zwischenereignis,
ein Übergang aus einer Form
des endlichen Wesens in eine andere.»
Wilhelm von Humboldt
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  Sterben & Tod
     
 
Die therapeutische Erfahrung mit Vertorbenen und der Seelenerlösungstherapie zeigt, dass beim Sterben der Übertritt ins "Jenseits" oftmals nicht optimal verläuft. So kann es sogar sein, dass ein Verstorbener gar nicht wahrnimmt oder wahrhaben will, dass er gestorben ist. Bekanntes Film-Beispiel für einen solchen Fall ist Bruce Willis im Kassenschlager "Der sechste Sinn". In diesem Film mimt Willis einen Psychiater, der von einem ehemaligen Patienten umgebracht wird.
   
Im Verlauf des Spielfilms geistert dieser Psychiater umher, nicht begreifend, dass er nicht mehr unter den Lebenden weilt. Willis findet einen und einen Jungen, der unter Ängsten und Verfolgungswahn leidet und will ihm helfen...
Nicole Kidman geistert im Spielfilm "The Others" herum, ebenso nicht begreifend, dass sie es selber ist, die "herumspukt", und nicht andere ihr Unwesen treiben...
Patrick Swayze erleidet einen gewaltsamen Tod im Film "Ghost, Nachrichten von Sam" und versteht nicht, was mit ihm geschehen ist. Erst allmählich kommt Licht ins Dunkel und er beginnt seine Situation zu erkennen; "Ich bin tot!".
 
   
   Erdgebundene Seelen
 
In der therapeutischen Arbeit der "Seelenerlösung" verwendet man heute den Begriff "erdgebundene Verstorbene" für hängengebliebene Verstorbene, die sich nicht von der irdischen Sphäre lösen können oder wollen. Dies kann mit der engen Verbundenheit mit einem Hinterbliebenen zusammenhängen, mit ungelösten Angelegenheiten oder aber mit einem traumatischen Tod. Ebenso können Hinterbliebene durch ihr Festhalten "...du darfst mich nicht verlassen!" Verstorbene am Weitergehen hindern.

Spukphänomene können z.B. von erdgebundenen Seelen verursacht werden. Dadurch versuchen sie in der Regel, auf sich aufmerksam zu machen.
 
   
  "Geister"
 
Der Bezeichnung "Geister" gefällt mir persönlich nicht, da im deutschen Sprachraum bei "Geist" ein weisses "Leintuch-Gespenst" assoziiert wird. Im Englischen (Spirits) wie auch im Portugiesischen (Espiritos) ist die Übersetzung für das Wort "Geist" wertneutraler.
Ich benutze lieber "Verstorbene" anstelle von "Geister" und "Wesen". Denn wer mit diesen Verstorbenen in Kontakt tritt, der wird erkennen, dass "der Tod aus keinem Heiligen einen Sünder, und keinen Weisen aus einem Narren macht".
Es scheint so, als ob wir unseren Charakter, welcher unser Sein ja ausmacht, mitnehmen und es keine "Wandlung" gibt. Das heisst, der egoistische Choleriker bleibt nach seinem Ableben ein egoistischer Choleriker und wird durch den Tod nicht automatisch - durch Gottes Gnade - ein Engel.
 
   
   Arme Seelen
 
In der katholischen Kirche wurde der Begriff der "Armen Seelen" definiert.
Der katholischen Lehre nach sind die Armen Seelen die Seelen der in Gnade verstorbenen Menschen, die vor der Aufnahme in den Himmel durch die Qualen des Fegefeuers geläutert (gereinigt) werden. Diejenigen, die nicht "im Stand der heilig machenden Gnade" sterben, gehen nach der katholischen Lehre für immer verloren. Sie kommen in die Hölle.

Fegefeuer (mittellateinisch purgatorium), von mittelhochdeutsch fegen, "reinigen".
Ort, an dem die Armen Seelen durch zeitlich begrenztes Feuer, Eis oder Wasser von ihren lässlichen Sünden gereinigt werden. Nach katholischen Glauben können Menschen durch Gebete und die Feier von Seelenmessen die zukünftige eigene sowie die Aufenthaltsdauer einer bereits im Fegefeuer befindlichen Armen Seele verkürzen.
Allerseelen (2. November), der Tag nach Allerheiligen, ist allen Armen Seelen gewidmet. Es wurde die Ansicht vertreten, dass die Aufenthaltsdauer im Fegefeuer durch Gebete und das Lesen lassen von Seelenmessen verkürzt werden kann.
Die protestantischen Kirchen lehnen die Lehre vom Fegefeuer ab.
 
   
   Welches können Gründe für einen problematischen Übergang sein?
 
  • Suizid. Der Selbstmörder meint und hofft ja, er könne dem Leben ein Ende setzen...doch das Leben geht weiter!
  • Sterben unter hoher Dosis von Medikamenten. Der Patient "schläft" zwar ein, "verschläft" aber einen bewussten Übertritt in die andere Dimension.
  • Traumatischer Tod. Dabei geht das Sterben so schnell, dass man sich dessen gar nicht gewahr wird. Siehe "Ghost-Nachrichten von Sam", "Der sechste Sinn".
  • Dogmatische Gesinnung. Ein solcher Mensch wartet "Drüben" vergeblich auf den in der Kirche versprochenen Himmel.
  • Materialistische Gesinnung. Anders als gedacht, ist nach dem Tod nicht einfach "alles aus". Und das kann solche Menschen doch ziemlich verwirren.
  • Nicht loslassen wollen. Der Blick bleibt fixiert auf die Lebenden "Ich werde dich nie verlassen...!"
  • Süchtige. Sie wollen nach dem Ableben ihrer Sucht weiter fröhnen und suchen sich lebende Gesinnungsgenossen, welche sie umlagern und beeinflussen.
 
 
Ohne eigenen physischen Körper, durch den sie ihre irdisch-menschlichen Leidenschaften lbefriedigen könnten, werden viele erdgebundene Verstorbene von der leuchtenden Ausstrahlung angezogen, die von lebenden Menschen ausgehen. Sie gesellen sich dieser "magnetischen Aura" bei und finden so einen Weg, ihre Wünschen auf der irdischen Ebene kundzutun. Sie beeinflussen Menschen und machen sie im schlimmsten Fall besessen.
Diese erdgebundenen Verstorbenen sind die "Dämonen", an die man zu allen Zeiten geglaubt hat; "Dämonen" menschlicher Herkunft, Erzeugnisse menschlicher Selbstsucht, falscher Lehren und der Unwissenheit, die, völlig blind auf die geistige Ebene gelangt, dort in den Banden ihrer Unwissenheit festgehalten werden! (Wickland)
 
   
   Welche Stufen von Beeinflussung durch Verstorbene gibt es?
 
 
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